„Das Leben ist zu kurz für irgendwann“ von Ciara Geraghty
Terry und Iris sind seit vielen Jahren beste Freundinnen. Iris leidet an MS, doch Iris’ Zustand verschlechtert sich zunehmend. Als Terry herausfindet, dass Iris sich heimlich auf den Weg in die Schweiz gemacht hat – mit dem Ziel, dort selbstbestimmt zu sterben – reist sie ihr kurzerhand nach. Mit dabei ihr demenzkranker Vater, für den sie auf die Schnelle keine Betreuung findet.
Es folgt ein bewegender Roadtrip von Dublin bis Zürich – der die beiden Freundinnen einander näherbringt als je zuvor und zwingt, sich mit großen Fragen auseinanderzusetzen: über Autonomie, Würde und das Recht, über das eigene Leben – und Ende – zu entscheiden.
Der Roman wird trotz der ernsten Thematik mit Feingefühl, Wärme und leiser Komik erzählt.
Fazit: Bewegend, tiefgründig und überraschend lebensbejahend.

